Diesmal waren wir schon acht. Mit neuen Gesichtern ist erst mal kennen lernen angesagt. Und außerdem hat die Bundesbahn Michaels Ubercart-Präsentation sabotiert. Sanduhrs hat die Minigalerie vom letzten Mal zu einem kompletten Modul ausgebaut: http://drupal.org/project/xsasg
Also: Daniel aus dem Kraichgau (?) versteht genug php, um Drupal zu zerschießen. Für alles andere hilft ihm Achmed. Der ist von Joomla umgestiegen – ein Thema, das wir schon hatten. Keinen in der Runde wundert das.
Bert stellt die seine Website www.sciencegarden.de vor, wo er die technische Seite betreut.
Matthias ist Hardware-Spezialist und neu bei Drupal – und voller Hoffnung, das Drupal-Knowhow mehr einbringt als Hardwarereparatur.
Bert wirft ein paar Gedanken zur Abhängigkeit von Softwareanbietern ein. Er vermißt ein wenig die Freiheit eines selbstentwickelten CMS. Und er hat den einen oder anderen Performance-Flaschenhals in Drupal gefunden, besonders beim Einsatz vieler Module, bzw. ineffizient programmierter Module. Welche? Das soll mal sagen, wer etwas davon versteht.
Wir diskutieren den Einsatz von Zend Cache, das bringt nach Stefans Erfahrung bei Drupal nicht so viel. Besser sei es, bestimmte hochdynamische Inhalte (Tabellen) zu cachen.
Dann das Thema granulare Eingabe. Typo3 erlaubt die Eingabe in Dokumente sehr fein granuliert zu steuern. So kann der Admin den Code der Inhalte sauber halten, was beim unbeschwerten Einsatz von webbasierten Modulen à la TinyMCE oder FCKeditor gern schief geht. Stefans Lösungsvorschlag für Drupal: ConTemplate und CCK.
So viel zu Drupal. Wir diskutieren noch das eine oder andere Freelancer-Thema, zum Beispiel die Vorteile von Selbstständigkeit und Angestelltendasein. Dann die Kundenkommunikation – einige in der Runde können das weitgehend über das Internet erledigen, während andere das persönliche Gespräch wichtig finden.
Wir kommen darauf, dass das auch eine Frage von Projektgrößen und Kosten ist. Fazit: Ein mobiles Leben ist möglich, bei dem das Geschäft komplett über das Internet läuft. Wir werfen noch mit ein paar schönen Ideen herum, wo man unter diesen Bedingungen überall leben und arbeiten könnte und genießen im übrigen den Abend und das Bier.