Gedanken zum Meetup

Events happening in the community are now at Drupal community events on www.drupal.org.
breidert's picture

Hallo Rhein-Main-Community,

wir haben uns sehr gefreut das Meetup am vergangenen Donnerstag bei uns zu hosten.

Wir haben auch dazu einige Gedanken gemacht:

Die Teilnehmen an dem Meetups haben unterschiedliches Know-How bzgl. Drupal. Bei uns im Team ist das z.B. auch so, weil zwar alle Drupal anwenden, aber nicht alle Systeme konfigurieren oder sogar programmieren. Bei den Meetups sind auch oft Gäste dabei, die noch nichts mit Drupal zu tun haben.

Daher fänden wir es gut, wenn die Vorträge für unterschiedliche Skill-Levels geeignet wären. Also manche eher für Techniker wie die Diskussion über Failover und High-Availability und manche ehre für allgemein Interessierte wie die Diskussion über Responsive Webdesign mit Omega oder Adaptive Themes.

Auch sollten die Vorträge nicht zu lang sein, damit diejenigen, für die ein Vortrag zu einfach oder zu schwer ist, sich nicht langweilen. Ich denke eine gute Länge wäre max. 30 Minuten, danach sollten die Pausen einfach etwas länger sein, damit die Interessierten weiter diskutieren können.

Folgende Struktur für das Meetup könnte gut passen:

19:00 Uhr treffen
19:15 Vorstellungsrunde
19:30 Vortrag 1
20:00 Pause
20:30 Vortrag 2
21:00 Pause
21:30 Vortrag 3
Pause - Quatschen - Trinken

Natürlich können die Pausen auch kürzer sein, wenn die Teilnehmer lieber schneller weitermachen wollen.

Weiterhin haben wir bei uns im Team überlegt, das es schön wäre jedesmal ein Meetup zu machen und keinen Stammtisch. Wenn es genügend Pausen gibt, hat mach auch beim Meetup genug Zeit zum Netzwerken. Wenn wir gezielt Vorträge zu einfacheren Themen anbieten, und die Themen eher anhand von Beispielen erläutern und nicht unbedingt Folien machen, dann ist die Vorbereitung auch überschaubar und wir sollten jedesmal ein Meetup mit genügend Vorträgen hinbekommen.

Themen-Ideen:
-Zen-Theme
-Views Tipps und Tricks
-Print Modul
-interessante jQuery Module (Slideshow, Overlay, etc.)
-Image Gallery vs. Content Field
-...

Wir wären bereit bei regelmässigen Meetups häufiger Mini-Vorträge zu halten.

Was meint Ihr dazu?

Viele Grüße,

Christoph

Comments

Skill-Level und Meetup-Frequenz

c-logemann's picture

Hallo Christoph,
das mit den unterschiedlichen Skill-Leveln war von Anfang an Teil des Meetup-Konzept. Siehe "concept for drupal talks" in den Meetup-Texten.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen ein Erhöhung der Meetup-Frequenz und den Stammtisch aufzugeben, wenn wir genügend Sessions zusammen bekommen. Leider war es bisher so, daß es diesbezüglich etwas zähflüssig war. Bei den letzten Meetups habe ich mich durch persönliches Nachfragen oder auch kurzfristiges Übernehmen eines Themas darum gekümmert, daß nicht nur eine Session stattfindet. Ich fing schon an, darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoll wäre, den Abstand zwischen den Meetups zu erhöhen. Wenn der Trend nun in die andere Richtung umschlagen würde, würde mich das freuen. Ich schlage vor, die nächsten 1-2 Meetups abzuwarten und zu schauen, wie leicht sich diese mit Sessions füllen und dann bei Bedarf den Meetup-Rhythmus zu erhören.
Dem Networking auch bei Meetups mehr Raum zu ermöglichen ist ein gute Idee. Evtl. macht es auch dafür Sinn, sich auf zwei Sessions zu beschränken. Wenn das Meetup dafür dann bei entsprechend vielen Sessions (siehe oben) häufiger stattfindet ist diese Beschränkung dann relativiert.
Deinem vorgeschlagenen Zeitplan nach erst um 21:30 noch mit einem Vortrag zu starten, ist etwas spät denke ich. Insbesondere bezüglich derjenigen, deren Weg dann noch etwas weiter ist.
Viele Grüße,
Carsten

--
My company: Nodegard GmbH

Neuer Ablauf?

mkalkbrenner's picture

Ich kann gut verstehen, wenn mein Beitrag zum letzten Meetup für die meisten Teilnehmer schwer verdaulich war. Wäre nicht vorher der Wunsch nach diesem Thema geäußert worden, wäre ich nie auf die Idee gekommen, in diesem Rahmen etwas über HA zu erzählen.

Umgekehrt wünsche ich mir als Kontrast zu den frontendlastigen Sessions auch regelmäßige Slots für Modulentwickler und solche, die es werden wollen, also z.B. über die APIs von Entities, Forms oder Views.

Alle Drupal-Interessierten beim Meetup unter einen Hut zu bringen ist wirklich schwierig. Umgekehrt höre ich aber auch gerne bei "fremden" Themen zu.

Meiner Meinung nach sollten wir die extreme Spannweite der Themen als Charakteristik des Meetups behalten. Aber wir sollten einige organisatorische Dinge von Drupal Camps und Cons übernehmen:

  • Für alle ersichtliche Klassifizierung der Sessions vorab.
  • Harte Begrenzung der Sessions auf 30min. Bei mehr Redebedarf kann sich die Gruppe der Interessierten im Nachgang in den Pausen weiter austauschen.
  • Wenn es die Räumlichkeiten zulassen, keine "Anwesenheitspflicht" bei Sessions. Bei uninteressanten Themen kann man parallel Netzwerken.
  • Keine formale Vorstellungsrunde, sondern nur ausnahmsweise bei vielen Neuen. Zudem haben viele ein gut gepflegtes Profil online.

Dein Vortrag/Workshop war klasse

breidert's picture

Nur damit Du meinen ursprünglichen Beitrag nicht missverstehst, dein Vortrag/Workshop war für uns klasse (und auch für Crifi, denke ich).

Ansonsten stimme ich Dir zu.

Grüße,

Christoph

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Zum Ablauf

c-logemann's picture

Obwohl eine explizite "Anwesenheitspflicht" zwar nicht erklärt wurde, diese aber irgendwie sozial so wahrgenommen werden kann ist ein expliziter Verzicht darauf wahrscheinlich sehr hilfreich. Eine Art Socializing Area bereit zu stellen neben dem Session-Raum ist denke ich selbst in kleineren Büros in der Regle machbar. Auch in meinem Büro könnte ich dafür z.B. Tee/Kaffee-Küche und einen zweiten Raum öffnen.
Diese Entspannung entlastet evtl. auch die Session-Anbieter darin, es unbedingt allen recht machen zu müssen. Damit meine ich, daß man bei einem Anfänger-Thema weniger die Profis berücksichtigen muß und umgekehrt. Vllt. könnte auch die Versorgung mit Getränken und Snacks dann auch eher in der Socializing-Area angesiedelt werden, wenn es geht?

Ein fester Zeitplan würde sich darauf aufbauend auch leichter umsetzen lassen. Vllt. sollten wir (wie auf Camps/Cons) den Session-Anbietern/Vortragenden noch eine personelle Unterstützung zur Einhaltung der Zeit zur Seite stellen (mit Warnungen z.B. bei 10 und 5 Minuten zum Ende der Session)? Ich schreibe das im vollen Bewußtsein, daß ich diese Unterstützung auch gut gebrauchen kann. Dafür könnte man evtl. schon im Vorfeld eine/n Verantwortliche/n benennen bzw. im Fall eines terminlichen Ausfalls auch flexibel am Anfang des Meetups. Evtl. macht dann eine/n Vetreter/in noch Sinn falls Überschneidungen mit den Session-Anbietern gibt. Das heißt, wenn der/die eigentliche Termin-Verantworliche auch eine Session halten möchte.

Bezüglich dem Vorschlag nun monatlich das Meetup stattfinden zu lassen, hat sich hier noch niemand zu sonst zu Wort gemeldet. Insbesondere nächsten Monat würde das Meetup auch noch relativ kurz vor der Drupalcon stattfinden usw. Wenn sich bis Freitag 18 Uhr keine weiter Diskussion mehr dazu ergibt oder sich darin auch kein Widerstand auf breiter Basis zu folgendem Vorschlag herausbildet, werde ich die nächsten Termine nach (noch) aktuellem Terminschema wie folgt ansetzen:
- Stammtisch am 09.08. mit dem vorläufigen Ort "Brotfabrik"
- Meetup #7 am 13.09. mit Cocomore als Gastgeber wie beim letzten Meetup besprochen.

Ich nehme mal an, daß auch bei Cocomore ein zweiter Raum für Socialising bereit gestellt werden kann?
Ach ja und auch auf die Vorstellungsrunde kann meinetwegen verzichtet werden. Vor allem, wenn wir explizit auch dafür sorgen, daß mehr Socializing stattfinden kann, gibt es ergänzend zu den Online Profilen auch immer noch die Möglichkeit, die gute alte Businesscard auszutauschen.

Ich hatte von Anfang an die Hoffnung, daß sich unser Meetup zu einer Art "Mini-Drupalcamp" entwickeln könnte. Aber insbesondere bieten "freiere" Sessions wie ein Mini-Workshop auch ihren Reiz. Denn unser Meetup soll ja kein Ersatz für Camps und Cons werden, sondern – denke ich – eine sinnvolle Ergänzung, bei der man vllt. auch Dinge flexibler handhaben kann als auf den größeren Veranstaltungen. Ein Mini-Workshop auf unserem Meetup kann somit auch ein Testfeld für einen Vortrag sein, den man dann später auch vor größerem Publikum auf einem Camp oder ein Con halten möchte. Und das meine ich nicht nur als persönliches Training vor kleinerem Publikum um das Interesse bei der Zielgruppe auszuloten sondern auch inhaltlicher Art, um Feedback zu bekommen und das Thema evtl. weiter zu entwickeln.

Edit: Tippfehler beseitigt

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Mehr Meetups

Matthias Lersch's picture

Ich bin auch dafür den Stammtisch in ein Meetup um zu wandeln.
Inhaltlich wesentlich interessanter als der Stammtisch... bin da der gleichen Meinung wie Christoph und Markus.

Ich mag die Meetups auch

ela.m's picture

Ich mag die Meetups auch lieber, finde aber den monatlichen Wechsel trotzdem besser. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir auf einmal genügend Sessions für ein monatliches Meetup zusammen bekommen - es war ja bisher schon immer ein ziemlicher Krampf, alle 2 Monate Sessions zu haben. Ich sehe da schon die Gefahr, dass das Konzept dann "aufweicht" - es also auch mal Meetups ohne Sessions gibt, weil sich bspw. nur eine Person gefunden hat, die es dann aber zeitlich doch nicht schafft etc. Ich finde aber gerade bei so Veranstaltungen wichtig, dass ein relativ fester Rahmen gewährleistet ist (deswegen fand ich auch die angesprochene Terminverschiebung nicht gut). Einfach wegen der Planbarkeit - und z.B. auch für Teilnehmer, die von weiter her anreisen. Ich glaube, unsere Gruppe müsste erst mal noch ein bisschen wachsen, damit wir monatliche Sessions gewährleisten können - lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren ;)

Ansonsten finde ich die Vorschläge gut, sowohl zeitliche Begrenzung als auch keine Anwesenheitspflicht. Und es lässt sich sicherlich spontan jemand finden, der auf die Einhaltung des zeitlichen Limits achtet und rechtzeitig "vorwarnt".

Und ja, wir werden bei Cocomore für das nächste Meetup sicher auch eine Ecke für's Socialising finden.

Themen für die Meetups

breidert's picture

ich denke, dass wir mehr Sessions und dann auch mehr Meetups hinkriegen, wenn wir vermehrt einfache Themen anbieten.

Jeder der mit Drupal arbeitet entdeckt doch jeden Tag was tolles Neues. Das kann man doch wunderbar anhand aktueller Projekte beim Meetup vorstellen. Für manche ist das dann eben nichts neues, andere profitieren aber davon.

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Erstmal wieder ein Stammtisch am 09.08.

c-logemann's picture

@breidert: Ich habe mir ursprünglich auch gedacht, daß es eigentlich genügend Sessions geben sollte. Aber es werden nicht mal genügend Showcases angeboten, um jedes mal eines zu haben.
Sobald regelmäßig mehr Sessions angeboten werden (egal ob einfach oder kompliziert) bin ich gerne dafür die Meetup-Frequenz zu erhöhen.

Hier geht es zum August-Stammtisch: http://groups.drupal.org/node/246488

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